Glossar

Anwendung:

Vor dem Brünieren mit der Kaltbrünierung die Bauteile entfetten. Am besten durch Sandstrahlen, schleifen oder schmirgeln.

Ein gutes Mittel zum Entfetten ist auch ein heisses Spülmittelwasserbad. Teil nach 10 min. abspülen und trocknen lassen. Bei Kaltbrünierung wird nach ca. 30 Sekunden das Bauteil schwarz.

Bei Schwärzen aufpassen, ist der Schwärzungsgrad erreicht, sofort stoppen, das Teil herausnehmen, mit Waser abspülen und trocknen lassen. Anschliessend mit etwas Öl abwischen. Danach ist das Teil belastbar.

Die Vorbereitungen sind beim Löten aufwendiger als der Lötvorgang selbst.

Überlegen Sie sich, wie die beiden Teile verlötet werden sollen. Vermeiden Sie, wenn immer möglich stumpfe Lötstellen, da die Festigkeit nicht gewährleistet ist.

Bedenken Sie, dass die Lötstücke nachher heiss sind, dass Sie ev. eine Zange brauchen, da Sie nur eine Hand zum Löten frei haben (in der anderen Hand halten Sie den Lötbrenner)

Beachten Sie, dass keine brennbaren Kulissen in der Nähe des Lötplatzes sind und dass zur Sicherheit aber auch ev. zum Abkühlen des Lötstückes ein Wasserbehälter in der Nähe steht.

  • Reinigen Sie die beiden Lötstellen, indem Sie die Flächen entfetten und mit Schleifmittel aufrauen.
  • Lötpulver vorzugsweise mit destilliertem Wasser zu einem Brei anrühren. Nun tragen Sie auf den beiden zu verbindenden Teilen mit einem Pinsel sorgfältig Flussmittel auf (Schmieren gibt eine unschöne Lötstelle)
  • Auf der feuerfesten Unteralge platzieren Sie die beiden Teile so, dass sich diese durch die Flamme nicht bewegen können. (Fixierkitt ist manchmal Gold wert!) Darauf achten, dass Sie mit dem Lötstab die Lötstelle gut erreichen.
  • Erwärmen Sie nun beide Tele gleichmässig von aussen her zur Lötstelle hin; achten Sie darauf, dass sich dünnes Material nicht verzeiht.
  • Die richtige Temperatur ist erreicht, sobald der Lötstab von selbst am Material und nicht durch die Flamme des Lötbrenners schmilzt. Erwärmen Sie danach dem Abschmelzen des Lotes die Lötstelle nochmals kurz, damit sich das Schmelzgut gleichmässig verteilt. Es empfiehlt sich dabei, die die Lötstelle nochmals mit Flussmittel zu bestreichen.
  • Bleibt das Lot kleben oder kugelt es weg, dann ist die Lötstelle zu kalt oder überhitzt und hat dadurch kein Flussmittel mehr auf der Lötstelle. Möglich ist auch, dass die Lötstelle nicht sauber genug war. Fangen Sie am besten von vorne an!

Machen Sie beim ersten Mal einige Versuche an einem Übungsstück, auch beim Löten macht Erfahrung erst den Meister!

Castolin 1800 mit den entsprechenden Flugmittel (Pulver) eignet sich für stark beanspruchte Stellen.

Castolin 157 verwenden wir als Lötmaterial für Stellen, welche nicht zu stark erhitzt werden dürfen (bereits vorhandenen Lötstellen, feine Materialen etc.)

Ablängen der Gasrohre: mit Feilenkante oben anritzen, Ritz mit Finger anfeuchten und von Hand abbrechen.

Das Glasrohr soll den oberen Durchgang des Wasserstandes nicht abdecken, sonst kann das Wasser nicht zirkulieren und die Anzeige ist ungenau!

Durch einstecken eines MS-Rundprofil 0.8 Ø  ins Glasrohr verhindert man Blasenbildung

Gastanks müssen der Bauart entsprechend liegend eingebaut werden. Das Auffüllen wird mit einer Gaskartusche (Propan-Butangemisch) und dem Auffülladapter Art. Nr. 72472 vorgenommen.

Die Gaskartusche senkrecht auf das Auffüllventils drücken.

Während des Füllvorgangs den Gashahn kurz öffnen, damit die Luft entweichen kann.

Wird das Gas aus einem Tank entnommen, entsteht Kälte, er vereist und die Gaszufuhr wird immer schwächer. Dem kann abgeholfen werden indem man den Gastank in den Wassertank einbettet – dadurch erfolgt ein Kälteaustausch oder man verwendet den Abdampf der Dampfmaschine und einen spiralförmigen Wendel um den Tank.

Bei gewissen Gastank Modellen ist bereits eine Abdampf Heizleitung eingebaut. Zu diesem Zweck wird ein Teil des Abdampfes entnommen und mit einem kleinen Hahn so eingestellt, dass der Gastank handwarm gehalten wird.

Bei diesen Modellen kann der Gashahn vertikal oder seitlich horizontal angebaut werden.

Verbindungsleitungen von Tank zum Brenner immer mit Kupferrohr aufbauen, die Lötstellen sorgfältig auf Dichtheit zu prüfen!

Undichte Verbindungen sind gefährlich und können zu unkontrollierten Flammen oder im schlimmsten Fall zu Explosionen führen!